Gespräche mit Tieren

 

Wer sich fragt, was für Ergebnisse die Tierkommunikation unter anderem mit sich bringt, kann nachfolgend Auszüge aus verschiedenen Gesprächsprotokollen lesen. Die Namen der Tiere, mit denen hier gesprochen wurde, sind heraus genommen bzw. neutralisiert worden.
möbbes

 

Gespräch mit einer sehr, sehr alten Pony-Stute, die bereits weit über 30 Jahre alt ist:

Hallo Hübsche, möchtest du mit mir reden?
Ja. Das würde ich gerne tun.
Wie fühlst du dich?
Alt und gebrechlich. Ich muss aufpassen. Auf meine Knochen. Das ist alles nicht mehr so geschmeidig und so einfach.
Wie geht es dir seelisch?
Ich bin zufrieden mit mir und meinem Leben. Es neigt sich dem Ende zu und ich bin im Frieden. Mit mir und mit allem. Und das ist gut so. Es ist alles gut für mich. Danke.
Was können deine Menschen dir gerade Gutes tun?
Mich bei Sonnenlicht raus lassen, damit ich die Wärme spüren und genießen kann. Ich mag es, draußen zu stehen und das Grün zu sehen und dem Licht zuzuschauen. Ich habe schon viel gesehen und genieße ganz bewusst jeden Moment. Es ist gut so wie es ist.
Was können deine Menschen dir sonst noch Gutes tun?
Mich raus lassen in gute Luft, mir meinen Frieden lassen. Ich brauche nicht viele Menschen um mich herum. Ich brauche auch keine Beschäftigung rund um die Uhr. Lasst mich mich sein und lasst mich meine Zeit genießen, die ich habe. Ich bin sehr zufrieden damit. Ich ruhe in mir und meine Welt ist in Ordnung.
Lebst du gerne?
Ja, das Leben ist und war schön. Es ist ein langer Bogen, auf den ich zurück blicken kann und ich bin nun am Ende des Bogens angelangt. Ich erwarte nichts mehr vom Leben. Und gerade das ist der Genuss in meinem Alter. Nichts mehr erwarten und den MOMENT leben. Ich bin zufrieden, dass es so ist und bin voller innerer Ruhe.
Denkst du an das Sterben?
Weshalb? Im Moment lebe ich. Und diese Momente nehme ich wahr und genieße und LEBE sie. Das ist die Aufgabe des Lebens. DAS LEBEN LEBEN. Macht etwas Gutes daraus. Lebt es einfach. Nehmt es hin, so wie es ist. Es gibt schöne Phasen und weniger schöne Phasen. Das gehört dazu. Doch geht durch und lebt weiter. Nehmt es hin, was kommt und findet euren Frieden mit all den Ereignissen, die sich um euch herum bewegen und die euch tangieren und die eure Leben bewegen und ändern. Findet den Frieden in euch, um so mit jeder Situation, die euch begegnet , friedvoll und harmonisch umgehen zu können. UND DAS GEHT! Wichtig ist der Frieden IN euch. Die Ruhe IN euch. Sie ist so unermesslich wertvoll für ein harmonisches, glückliches Leben. Deshalb gebe ich euch dies mit: findet den Frieden in euch! Und findet die Ruhe in euch.
Schaut euch mich an. Bin ich zu bedauern, weil ich alt bin, weil ich nicht mehr lange lebe? Wenn ihr es so seht, dann fehlt euch das innere Glück. Hört mich an, spürt in mich hinein, spürt die Ruhe, spürt den Frieden und ihr werdet spüren: ALLES IST GUT! Danke, dass ihr mich angehört habt.


Gespräch mit einem Kater, der 2 Nächte lang nicht nach Hause gekommen ist:

Hallo Kater, ich bin gebeten worden, mit dir zu kommunizieren. Möchtest du mitmachen?
Ja. Muss ich ja wohl. (klingt mürrisch)
Warum sagst du „muss ich ja wohl“?
Weil es von mir erwartet wird. Von mir wird so einiges erwartet. Sauber soll ich sein, sittsam soll ich sein, brav und reinlich soll ich sein. Und noch vieles mehr.
Stört dich das?
Ich fühle mich öfters unter Druck gesetzt. Meine Familie hat hohe Erwartungen an mich.
Weißt du weshalb das so ist?
Sie wollen mich glücklich und strahlend sehen. Doch mir ist nicht immer danach. Dann will ich meine Ruhe haben. In einem Eck sein. Still und leise. Doch immer soll ich wie ein Strahlemann da stehn. Das kann ich nicht. Das will ich nicht.
Weshalb bist du neulich von zu Hause weg geblieben?
War sauer. Hatte keine Lust und wollte mal was Neues ausprobieren. Lasst das doch auch mal gelten. Warum soll immer alles nach eurer Pfeife tanzen? Gebt uns doch auch mal Freiheiten!!
Deine Familie hat sich Sorgen gemacht, als du weg warst.
Das ist schön und tut gut zu hören. Vermisst zu werden ist schön. Deshalb bin ich auch wieder zurück gekommen. Da freuen sich dann alle so sehr über einen und man muss in dem Moment nichts recht machen, es genügt, wenn du da bist. So wie du bist. Einfach sein.
Wie geht es dir gesundheitlich?
Bin körperlich gesund und fit. Auf meinem Herzen lastet etwas. (seelisch)
Wie kann dir deine Familie helfen, dass es dir besser geht?
Sie sollen mit sich selbst mehr ins Reine kommen. Das belastet mich. Da sind viel Stress und Sorgen in meiner Familie. Das ist schwer, lastet auf mir, strengt mich an
(…)

 

Gespräch mit einem weiteren Kater, der von zu Hause weg blieb:

(…)
Kater, willst du mir eine Nachricht für deine Familie geben, die sich zur Zeit große Sorgen um dich macht, weil du nicht nach Hause kommst?
Lasst mir ein bisschen meine Ruhe. Das passt gerade ganz gut. Tut mir gut. Ist schön so. Vertraut. Ich komme wieder. Will das schon irgendwann wieder. Auf Reisen gehen bildet und entwickelt. Also lasst mich ein bisschen. Ich mache es gern. Ab und zu.
Möchtest du deiner Familie sonst noch etwas sagen?
Ich mag sie sehr gern. Fühle mich wohl dort und es geht mir guuuuut da (ist glücklich, wenn er das sagt). Sie mögen mich alle. Das weiß ich. Ich bin ein ganz großer und besonderer für sie. Trotzdem müssen sie lernen, mich auch loszulassen. Ich komme zurück wann ich will. Wenn die Zeit die richtige ist.

1 Woche später. Der Kater ist immer noch auf Tour:

Wie geht es dir?
Ich bin etwas müde. War viel los. Doch es geht mir gut. Bin zufrieden. Mein Leben ist toll.
Brauchst du Hilfe, um wieder zurück zu finden zu deiner Familie?
Jetzt lasst mir doch mal meine Ruhe!! Ich möchte den Zeitpunkt bestimmen, wann. Melde mich dann schon, wenn ich Hilfe brauche. Doch jetzt nicht.
In Ordnung, Kater. Es tut mir leid, wenn wir dich hiermit nerven. Doch deine Familie macht sich Sorgen.
Ihr nervt nicht, doch respektiert auch meine Freiheit und was ich gerade zu tun / zu erledigen / zu erfahren habe. Es passt für mich. Ist gut so. Also akzeptiert es auch.
Hast du genügend zu Essen?
Es ist knapp gerade. Doch ich komme durch. Essen ist nicht alles.
Willst du sonst noch etwas sagen?
Habt einen schönen Tag. Ich genieße ihn.
Anmerkung: Der Kater tauchte ca. 3 Wochen nach seinem Verschwinden etwas erschöpft und ziemlich abgemagert, sonst jedoch unversehrt, laut miauend seine Rückkehr ankündigend, zu Hause wieder auf.

 

Gespräch mit einem Pferd, das nicht mehr geritten werden kann und gemeinsam mit einem weiteren Pferd auf einer Gnadenbrot-Koppel steht:

(…)
Wie fühlst du dich in deinem Zuhause?
Einsam. Keiner schaut nach mir. Ist langweilig. Nichts zu tun.
Fühlst du dich hier wohl, auch wenn es einsam und langweilig ist?
Wer fühlt sich schon wohl bei so was. Da stumpft man ab. Rapide sogar! Was soll ich denn hier überhaupt? Was ist meine Aufgabe?
Mir ist gesagt worden, dass du nicht mehr geritten werden kannst, weil du Schmerzen in den Beinen hast.
Ja, doch ich will trotzdem eine Aufgabe haben.
Du bist hierher gestellt worden, damit du einen schönen Lebensabend hast, ohne etwas tun zu müssen.
Das gefällt mir nicht!
Was gefällt dir nicht?
Das Nichts tun. Brauche eine Aufgabe.
Was würdest du denn gerne tun?
Zum Beispiel kleine Kinder auf mich sitzen lassen. Die freuen sich dann und ich habe etwas Sinnvolles getan. Das macht mich glücklich. Nicht das Herumstehen.
Was würdest du sonst noch gerne tun?
Mit mehr Pferden in einer Herde stehen. Beobachten, was um einen passiert. Mehr im Leben stehen. Mehr mitbekommen. Leben! Nicht dahin fristen.
Was wünscht du dir für deine Zukunft?
Einen lieben Menschen, der für mich da ist, der sich um mich kümmert, der mich mag, der zu mir kommt, mich verwöhnt, für den ich wichtig bin. Jemand, der da ist für MICH! Fröhlichkeit, Lachen, Kinder, Trubel. Kinderreiten. Viel draußen sein. Licht. Sonne. Gebraucht werden. Gebraucht werden, das ist ganz wichtig.
(…)

 

Gespräch mit dem gleichen Pferd, das 4 Wochen später einen neuen Platz bekam:

(…)
Wie geht es dir in deinem neuen Zuhause?
Ganz gut. Es ist schön hier. Die Pferde sind nett. Nett klein. Finde das manchmal lustig, wie klein sie sind und wie wichtig sie sich nehmen. Doch allesamt recht freundlich. Die Menschen hier sind auch sehr nett und kümmern sich gut. Das gefällt mir. Werde viel gestreichelt. Das ist schön.
Wie geht es dir gesundheitlich?
Ganz gut. Kann mich hier ordentlich bewegen, das hält mich gesund und schmiert meine Gelenke. Das ist wichtig und tut mir gut. Bin zufrieden gerade. Sehr zufrieden. Man kommt mich jetzt öfter besuchen. Das gefällt mir. Das mag ich. Ich bin nun wieder wichtiger und werde wahr genommen. Das tut soo gut. Das brauche ich für meine Seele.
Bekommst du genügend Futter?
Ja, das ist prima hier. Wie im Paradies.
Möchtest du sonst noch etwas sagen?
Mir geht es gut hier. Ganz prima. Macht euch keine Sorgen. Ich fühle mich wohl. Danke. Kommt mich bald wieder besuchen. Ich bin stolz hier. Und ein kleiner Chef.
(…)